Die Zukunft vom Staat – Prekariat? Dienstleister – Der Schüssel zum ewigen Wachstum? Heuern und feuern dank Dienstleistern

Arbeiten bis zum Umfallen und prekäre Arbeitsverhältnisse- ist das die Zukunft von uns abhängig Beschäftigten? Denn es ist egal, ob wir Ingenieure, Montagehelfer oder Logistiker sind, es gibt immer jemanden, der die Leistung billiger anbietet.

Seit einigen Jahren wollen Unternehmen wie VW nur noch befristet ArbeitnehmerInnen einstellen, oder vergeben ganze Arbeitsabläufe über Werkverträge und Projekte an Fremdfirmen, die oft auch nur Befristete einstellen. Internes Wissen geht so schon lange verloren, wie die Vergabe von IT- Projekten zeigt. Die Wertschätzung der Qualifikation der KollegInnen bleibt auf der Strecke.

Welche Strategien stecken hinter diesem Vorgehen und welche persönlichen und gesellschaftlichen Folgen hat das Prekariat (unsichere Lebens- und Arbeitsbedingungen) für die KollegInnen?

Trotz Kampagnen wie „Gleiche Arbeit- Gleiches Geld- Leiharbeit Fair gestallten“ sind die Forderungen der Gewerkschaften vielen nicht klar und erscheinen zum Teil sogar widersprüchlich. Schließlich geht es um die Schaffung von Arbeitsplätzen, den Erhalt von Stammbelegschaften und betriebliche Mitbestimmung. Das geht nur durch einen hohen Organisationsgrad, auch für Ingenieure und Co.

Wir werden uns an diesem Wochenende mit dem „Teilzeit- und Befristungsgesetz“, dem „Arbeitnehmer Überlassungsgesetz“ und anderen gesetzlichen und tariflichen Regelungen beschäftigen, die es Unternehmen ermöglichen, nach Lust und Laune mit ihrem Personal zu verfahren und was die Gewerkschaften für die soziale Sicherung tun können.

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Seminarausschreibung
Referenten
Marianne Hagemann
Mike Sempf
Veranstaltungsort
Bildungszentrum HVHS Hustedt e.V.
Zur Jägerei 81
Celle
Status
  Freie Plätze: 12